Die Stille meiner Worte


Autor: Ava Reed

Verlag: Ueberreuter

Preis: 16,95€ als gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 320

Erschreinungsdatum: 09.03.2018


“Ich kann dich nicht festhalten, aber noch weniger kann ich dich loslassen. Wieso hast du mich halb hiergelassen und halb mitgenommen?” (S.38, Hannah in einem Brief an ihre Schwester Izzy)

Klappentext
Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam.
Wer soll nun ihre Gedanken weiter denken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das.
Egal was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist…

Meine Meinung

Das Cover
Ich finde das Cover unglaublich schön, denn es sieht nicht nur wunderschön aus, sondern hat auch einen tiefgründigen Hintergrund, dank der Katze die mit abgebildet ist. Doch auch die farbliche Gestaltung finde ich wirklich toll und sorgt dafür, dass das Buch definitiv Potenzial für einen reinen Coverkauf hat.

Der Schreibstil
Ich muss gestehen, dass ich die ersten paar Seiten erstmal reinkommen musste, dies liegt jedoch nicht direkt an dem Schreibstil, sondern an der Grundstimmung im Buch, die gerade am Anfang eher traurig ist.

Sobald man in die Geschichte hereingefunden hat, kommt man in einen guten Lesefluss, denn Ava beschreibt total gut wie Hannah sich fühlt und was sie die ganze Zeit über denkt.

Die Besonderheit in diesem Buch ist es, dass wir eine Protagonistin haben die fast das ganze Buch über kein Wort sagt.

Die Geschichte
Holt die Taschentücher raus!

Nochmal kurz zusammengefasst: Hannah hat ihre Zwillingsschwester Izzy aufgrund eines Brandes verloren und gibt sich selbst die Schuld dafür. Seitdem redet Hannah kein Wort mehr und schreibt ihrer Schwester Briefe um auf ihre Art trauern zu können. Doch ihre Eltern sind verzweifelt und schicken sie auf ein Internat, welches mit einem Kennenlern-Camp beginnt, indem es weitere Jugendliche gibt, die auch „Probleme“ haben. Der Junge Levi will wissen was mit ihr passiert ist und hilft ihr aus diesem „Loch“ heraus zu kommen.

Die Geschichte ist so tiefgründig und es kullert auch die ein oder andere Träne, denn Ava bringt Hannahs Schmerz und auch Verzweiflung richtig gut rüber, sodass man das Bedürfnis kriegt Hannah zu umarmen und ihr zu sagen „alles wird gut“.

Was ich an der Geschichte jedoch richtig toll fande, ist die Tatsache, dass es keine Liebesgeschichte zwischen Hannah und Levi gab. Hier geht es nämlich um die Beziehung von Hannah und Izzy und jede andere Lovestory hätte die eigentliche Geschichte überdeckt. Es hätte einfach nicht zu dem Buch gepasst und deshalb bin ich froh, dass das auch nicht passiert ist.

Zuletzt kann ich euch nur sagen: ich liebe die Einbindung von Tieren in Avas Büchern, da diese immer eine tiefgehende Bedeutung in dem jeweiligen Buch haben.

Bewertung

5 von 5 Buchherzen 

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